Eiche erleben

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Eichwaldpfad - Büren a.A. (BE)

Ein Rundgang durch den Bürener Wald (BE).

 

Mit dem "Eichenwaldpfad" soll das Intersse für den Lebensraum Wald und seine Bewirtschaftung geweckt werden. Auf einem Rundgang mit acht Informationstafeln werden die Eichen und einige Besonderheiten der Eichenwirtschaft vorgestellt.

 

Eine Broschüre mit Karte und Hintergrundinformationen kann bestellt werden bei: Burgergemeinde Büren a.A., Rathaus, 3294 Büren a.A.


Eichenweg in Güttingen (TG)

Zum Eichenweg.

Länge: 3 km; Dauer: ca. 1 1/2 Stunden

Start: Parkplatz beim nördlichen Waldeingang, Staatstrasse Güttingen - Sommeri - Amriswil (-> siehe Karte)

Wegweiser: Orientierungstafel auf dem Parkplatz. Holzwegweiser führen durch den Rundgang.

 

Wie komme ich nach Güttingen / Sommeri ?

PostAuto: Güttingen Dorf ab Kreuzlingen, Sommeri ab Amriswil SBB: Bahnhof Güttingen von Kreuzlingen und Arbon

 

Der prächtige Güttinger Wald (Waldgebiet zwischen Altnau und Dozwil) gefällt durch seine Natürlichkeit und seine mächtigen, alten Eichen. Auf dem Besitz der Waldkorporation Güttingen (200 ha) wird mit 8 Orientierungstafeln auf die Besonderheiten des Eichenwaldes und dessen Bewirtschaftung hingewiesen. An verschiedenen Bestandesbildern kann sich der Besucher überzeugen, dass auch die jungen Eichengenerationen gut vertreten sind. In der "Eichen-Stube" hat die Waldbesitzerin einen Alt-Eichenbestand - ca. 200-jährig - schon unter Schutz gestellt. 


Der Rundgang führt auch an der 90-jährigen Versuchsfläche von Stiel- und Traubeneichen vorbei. Als Besonderheit gilt die vierstämmige Eiche - Vierer Eiche genannt - die aus jenen Zeiten stammt, als der Wald noch hauptsächlich Brennholz zu produzieren hatte. Nebst dem grossen Erholungswert bietet der Güttinger Wald auch Schulen viel Anschauungsmaterial. Nadelholz und Laubholz sind vielfach gut gemischt und seltene Baumarten sind früher schon gefördert worden. Die Eichen wurden früher nicht nur des edlen Holzes wegen gefördert, sondern auch als Fruchtbäume geschätzt. Mehl aus Eicheln diente schon den Germanen als Speise. Im Mittelalter trieb man die Schweine in den Wald, um sie zu mästen, was einen vorzüglichen Fleischgenuss (Schinken) versprach. In Notzeiten dienten geröstete Eicheln als Ersatz für Kaffee. Die Gerbstoffe in der Rinde verwendete der Gerber für die Behandlung des Leders. Sie fanden aber auch als Heilmittel Verwendung. Weitere Angaben zum Güttinger Wald mit dem Eichenweg finden sich auch im Buch "Die schönsten Wälder der Schweiz" von Heinz Staffelbach (Werd Verlag, 2002), S. 72-85 (inkl. Landeskarten-Ausschnitt 1:25'000 auf S. 85).

Karte Wanderung
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